Oper Halle: Verdis Messa da Requiem als gewaltobsessive Affenshow im Untergangsszenario

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Über solist tenor Eduardo Aladrén:

“Der strahlende und zugleich fein differenzierende Tenor Eduardo Aladrén gibt als Gast überzeugend den Revoluzzer im Che-Guevara-Look.”

Über die Produktion:

Die Erde hat sich in einen von affenähnlichen, gewaltobsessiven faschistischen Wesen beherrschten und verseuchten Planeten verwandelt. Dies ist die von Sebastian Hannak dieses Mal mit genug Platz für die Staatskapelle Halle in ihrer Mitte errichtete und mit guter akustischer Einrichtung geschaffene Raumbühne Babylon mit Überresten menschlicher Zivilisation.
Die Zuschauer in der Oper Halle sitzen im Kreis um das Orchester und mitten im Chor. Daher werden die Zuschauer bereits an den Eingängen gebeten Schutzanzüge und Affenmasken zur Tarnung und zum Schutz anzulegen. Später bietet der Chor in den Affenkostümen ihnen Bananen und nach einer Art Vermenschlichung mit biblischem Brudermord und menschlicher Kostümierung Wasser in Cola-Dosen an, auf denen „Dies Irae“ (Tag des Zorns) steht. Romelia Assenowa-Lichtenstein Eduardo Aladrén – Lyric Tenor Foto: Sebastian Hannak (c)

Lessen Sie hier die ganze Kritik

 

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